[Low Carb] Trotz Low Carb nicht auf Brot verzichten müssen - Eiweißbrot

on
31 März 2014




Dass ich mich nun schon seit zwei Monaten Low Carb ernähre konntet ihr in den letzten Wochen ein wenig miterleben - den absoluten Auslöser könnt ihr hier nochmals nachlesen, meine Entscheidung für Low Carb erkläre ich hier. Mittlerweile hat sich diese Ernährungsart fast perfekt in meinen Alltag integriert und ich achte ohne Mehraufwand auf die Kohlenhydratangaben bei Lebensmitteln bzw. verzichte einfach grundlegend auf Nudeln, Kartoffeln, Brot, Kuchen und natürlich Süßes. Das schließt selbstverständlich Getränke mit ein und es funktioniert einfach nur hervorragend - ich habe mittlerweile ganze 9 kg abgenommen und fühle mich körperlich viel besser.

Da ich aber ebenso großen Wert auf meine Lebensqualität lege und gutes Essen für mich dazu gehört, suche ich stets nach Alternativen zu "normalem" Essen - was würde ich zum Beispiel ohne mein geliebtes Sonntags-Familienfrühstück machen? Das will ich mir nicht nehmen lassen und mich vor allem auch nicht vollkommen "heraus stechen" lassen. Gemeint ist: Wenn alle am Tisch sitzen und das Brot auf dem Tisch liegt, möchte ich eher weniger alleine nur Rührei oder Quark essen (was nicht heißen soll, dass es nicht noch mehr Alternativen gibt, denn davon gibt es sehr viele... aber ihr solltet wohl verstanden haben, worum es mir geht).

Pfannkuchen in der "Eiweißpulver statt Mehl"-Version habe ich bereits ausprobiert und es hat super funktioniert - der Discounter um die Ecke bot letzte Woche Fertigbackmischungen für Eiweiß-Brot an und ich habe direkt drei Stück davon gekauft und gestern durfte die erste Packung daran glauben.


Die Zubereitung ist mehr als simpel - zu der Backmischung fügt man noch 300 ml warmes Wasser hinzu, vermischt alles um die zwei Minuten lang bis eine teigartige Pampe entsteht. Und dann muss das ganze nur noch ca. 50 Minuten in den Ofen bei 210°C.

Während der Wartezeit schhnibbelte ich mir noch einen Salat dazu - aus Ruccola, Feldsalat, Avocado, Hirtenkäse, Tomaten und frischer Kresse sowie Schnittlauch aus unserem "Kräutergarten".


Das Ergebnis nach 50 Minuten sah einfach nur hervorragend aus und duftete umso leckerer. Wie frisches, warmes Brot vom Bäcker - nur eben Low Carb! Geschmacklich schmeckte es vergleichbar mit Vollkornbrot, also nichts Aufregendes, aber dennoch super gut.



Mit einem Kohlenhydratwert von 8 g/100 g gehört es also definitiv zur Kategorie "Low Carb" (das beinhaltet alle Lebensmittel, die weniger als 10g Kohlenhydrate pro 100 g haben. Laut Erfahrungsberichten von anderen wurden Eiweißbrote oft klebrig, pappig und zäh - was ich hier aber auf keinen Fall bezeugen kann. Meiner Meinung nach ein frisches, saftiges, weiches Brot. Mit 11,8 g auf 100 g hat es selbstverständlich einen höheren Fettanteil (ein Vollkornbrot hat im Vergleich dazu ungefähr die Hälfte an Fettanteil), aber darauf achte ich nun nicht im Speziellen - mein nächstes Ziel wäre eine eigene Backmischung für so ein Eiweißbrot zu entwickeln - wenn ich die Zutatenliste so anschaue (Weizeneiweiß, Sojamehl (20%), Sojaschrot (10%), Dinkelvollkornmehl, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam, Roggenmehl, Weizenkleie, getrockneter Sauerteig (aus Roggen), Trockenhefe, Speisesalz, Gerstenmalzmehl), dann könnte man wohl ganz gut selbst ein Rezept zusammen stellen.



Ich bin total begeistert und kann das Eiweißbrot von "Küchenmeister" für 1,79 € (z.B. bei Netto Discounter) absolut empfehlen.


Was haltet ihr von solchem Eiweißbrot?
Ist eine Low Carb Ernährung allgemein etwas für euch?


Kommentare on "[Low Carb] Trotz Low Carb nicht auf Brot verzichten müssen - Eiweißbrot"
  1. also ich muss ehrlich sagen, ohne Kohlenhydrate könnte ich wohl nicht leben. Ich liebe Nudeln, Fleisch, Brot und Semmeln. Respekt, dass du das so gut durchhältst. Abnehmen würde ich auch gerne, allerdings habe ich meine richtige Methode noch nicht gefunden.. Viel Erfolg weiterhin :)

    AntwortenLöschen
  2. Bin mir nicht 100% sicher ob das passt, aber ich mach immer Pfannkuchen aus einer Banane und 2 Eiern. Alles kein drucken bzw. pürieren und mischen, dass es eben wie Teig aussieht und dann ganz normal braten :) aber leckere und gesündere Alternative ;)

    AntwortenLöschen

Ich behalte mir vor unfreundliche, gemeine und einfach unangebrachte Kommentare ohne Vorwarnung zu löschen. Ansonsten ist jeder gerne willkommen, um viel Liebe in das Kommentarfeld zu schicken ;)