[Dschungeldiät] - Tag 1. Ich mag Reis - dachte ich zumindest.

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06 Februar 2014




Die Posts zu meiner sogenannten Dschungel-Diät sind nicht komplett aktuell; jeder Eintrag, der nun folgt, wurde bereits vor einer Woche geschrieben. Ich hoffe, dass ihr mein Experiment genauso spannend findet wie ich.
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TAG 1


Es ist nun fast 0 Uhr, der erste Tag meiner Dschungel-Diät ist vorbei und ja gut... ich habe Hunger. Ganz einfach. Das einzige, das mich daran hindert, nicht gleich total wild runter in die Küche zu rennen, den Kühlschrank aufzureisen und anschließend absolut irre alles in mich hinein zu schaufeln, sind meine neuen Rettungsringe. Ich hatte noch nie welche, nun sind sie da - schleichend haben sie sich um Weihnachten herum angesetzt, im Urlaub sind sie gewachsen und in der Prüfungszeit wurden sie weiterhin wohl genährt, mit Schokolade in allen Formen. Doch jetzt ist Schluss, ich kann mir das einfach nicht mehr ansehen

Schon ziemlich lange pendel ich (eigentlich) bei einem Gewicht von 62 kg - nicht sehr schlank, aber gut proportioniert, weiblich, zufrieden stellend. An meine Traummaße von vor 5 Jahren will ich gar nicht mehr denken - halt stop (jetzt rede ich)! Will ich eben doch. Ich sah mit meinen 57 kg (bei 168 cm) wirklich toll aus und nun mit knapp 10 kg mehr fühle ich mich grauenvoll. Für andere mag das nichts sein, für andere bin ich vielleicht schon längst eine Qualle, alles egal: Ich fühle mich nicht wohl und meine Klamotten, nun ja - in manche muss ich wirklich so richtig zwängen.

Aus aktuellem Dschungel-Anlass, wollte ich einfach ein Radikal-Experiment wagen. Zwei Wochen lang nur Reis und Bohnen, Gemüse und Obst. ca. 150 g Reis/Bohnen am Tag; Gemüse und Obst je nach Bedarf. So sieht der grobe Plan aus. Zu trinken gibt es Wasser und ungesüßten Tee; nur meinen morgendlichen Kaffee mit Milch kann ich mir einfach nicht streichen und will ich auch nicht. Dass das so radikal nicht am gesündesten ist, das weiß ich auch, aber ich möchte dieses Experiment dennoch wagen. Auch nach den zwei Wochen werde ich meine Ernährung stark umstellen, dann aber wieder normale Portionen zu mir nehmen - schon allein um den Jojo-Effekt zu vermeiden. Sport gehört ebenfalls auf den Plan, da ich ja nicht nur Muskel- sondern eben Fettmasse verlieren möchte.

Und nun, nun habe ich Hunger. Zum Frühstück gab es heute eine Mandarine, eine Kiwi und meinen Kaffee. Zu Mittag 140 g Reis mit einer Tomate und abends 100 g Feldsalat mit Gurke; gewürzt mit Pfeffer und Salz und dazu einen Birnen-Tee. Und natürlich Wasser. Alles super lecker und in dem Moment auch sättigend, aber der Effekt hält einfach nicht lange. Insbesondere, nachdem ich die letzten Wochen über wirklich große Mengen zu mir genommen habe, fällt es meinem Körper und auch meiner Seele wirklich schwer, nein zu sagen. Ob Reis wirklich optimal ist, nun ja, viele Kohlenhydrate hat es ja - aber bei der kleinen Menge + dem Energiebedarf des Körpers + der Entwässerung, die Reis so mit sich bringt... mal schauen.

Vor drei Jahren war mein Bauch noch so... flach. Und schön. Come back, sweetheart!

Schwierigster Moment: Mit dem besten Freund in der Stadt in den "Damn Burger" gehen und fest stellen: Ups, ich darf ja gar nicht...


Fragen? Erfahrungen? Erzählt es mir :)

Kommentare on "[Dschungeldiät] - Tag 1. Ich mag Reis - dachte ich zumindest."
  1. Echt interessant. Nimmt mich wunder wie es weitergeht. :)

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    1. Habe bereits schon einige neue Einträge dazu veröffentlicht ;)

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  2. Reis wäre jetzt eher nicht meine erste Wahl... bin gespannt, obs was bringt

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  3. Ich drücke Dir die Daumen bei deinem Vorhaben. Das Wohlfühlgewicht versuche ich auch noch zu erreichen. ;) :D Du hattest es ja schon mal. Das motiviert sicher doppelt. ;)

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    1. Ja, es motiviert unglaublich und noch mehr, dass es einfach wirklich toll klappt :> danke schön :*

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